BRCA-TEST
„Auf jeden Fall machen,
ich habe das BRCA1
Genmutation und das hilft mir weiterhin positiv zu denken, da es für mich weiterhin
gute Medikamente gibt!“
Manuela, 46,
Diagnose Eierstockkrebs Februar 2016,
Schleswig-Holstein

Umsichtige medizinische Betreuung und viel Zuwendung

Was ist, wenn es keine Heilungschance mehr gibt?

Obwohl die Krebsmedizin in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat, müssen Krebspatienten immer wieder erfahren, dass es für sie nur noch geringe oder keine Aussichten auf Heilung mehr gibt. Wenn die Erkrankung immer weiter voranschreitet und die Lebenszeit (Lebenserwartung) begrenzt ist, löst das bei den Betroffenen und ihren Angehörigen sehr unterschiedliche Gefühle aus. Die Bandbreite reicht von Nicht-Wahrhaben-Wollen und Verdrängung über Wut, Angst und Trauer bis hin zur Verzweiflung.

Vielen Menschen fällt es schwer, über heikle Themen wie Trauer, Sterben und Tod zu sprechen. Das kann bedeuten, dass Patientin, Freunde und Angehörige mit ihren Ängsten allein bleiben – dabei benötigen sie gerade in dieser Phase viel seelische Zuwendung, Fürsorglichkeit und menschliche Wärme. In dieser Situation kann es eine Hilfe sein, sich Unterstützung von einem palliativmedizinisch geschulten Psychologen oder auch Seelsorger zu holen.

Lebensqualität steht im Vordergrund

Wenn die Krebserkrankung nicht mehr heilbar ist, werden die behandelnden Ärzte in Absprache mit der Patientin alles daran setzen, belastende Symptome zu lindern, ihr Leben so lange wie möglich zu erhalten und dabei die Lebensqualität auf einem möglichst hohen Niveau zu bewahren. Hier kann die Palliativmedizin einen wichtigen Beitrag leisten.

Offenheit hilft

Patienten, die wissen, dass ihre Lebenszeit begrenzt ist, wünschen sich in der Regel, die letzten Wochen und Monate bei möglichst erträglichen Beschwerden verbringen und unerledigte Dinge noch regeln zu können. Dennoch werden in dieser Phase immer wieder Ängste und depressive Gedanken auftauchen. In den meisten Fällen ist es hilfreich, über Ängste zu sprechen. Denn dies entlastet die Patientin, und manchmal eröffnen sich im Gespräch neue Aspekte, die nützlich und tröstlich sein können.

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Quellen: