„Für mich war es sehr
hilfreich, dass
mein Umfeld mich getragen hatund mich so angenommen
hat wie ich mich fühlte und
ohne Haare aussah.“
Gesina, 57,
Diagnose Eierstockkrebs Oktober 2016,
Schleswig-Holstein

Zielgerichtete Therapie

Was sind PARP-Inhibitoren?

In den letzten Jahren hat die Krebsmedizin bedeutende Fortschritte erzielt. Was die zielgerichtete Therapie des Eierstockkrebses anbelangt, ist die Substanzklasse der so genannten PARP-Inhibitoren von großem Interesse. Dabei handelt es sich um eine relativ neue Wirkstoffgruppe. PARP-Inhibitoren hemmen das Enzym Poly-ADP-Ribose-Polymerase (PARP), das für spezielle Reparaturmechanismen in der Zelle erforderlich ist.

Wird PARP gezielt gehemmt, können in der Zelle bestimmte Schäden am DNA-Bio-Molekül (dem Träger der Erbinformationen) im Verlauf von körpereigenen Umbauprozessen nicht mehr behoben werden und es kommt zum Zelltod. Da hiervon vor allem Tumorzellen betroffen sind, bewirken PARP-Inhibitoren somit das Absterben von Krebszellen. 

PARP-Inhibitoren können nach der Therapie eines Eierstockkrebs-Rezidivs als sog. Erhaltungstherapie eingesetzt werden, sofern der Tumor bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Näheres zum Thema PARP-Inhibitoren finden Sie hier.

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