„Für mich war es sehr
hilfreich, dass
mein Umfeld mich getragen hatund mich so angenommen
hat wie ich mich fühlte und
ohne Haare aussah.“
Gesina, 57,
Diagnose Eierstockkrebs Oktober 2016,
Schleswig-Holstein

Übernehmen Sie selbst die „Buchführung“!

Wann war welche Untersuchung?

Frauen mit Eierstockkrebs müssen sich verschiedenen Untersuchungen und Behandlungen unterziehen. Im Verlauf der diagnostischen Abklärung, während des gesamten Behandlungsverlaufs und auch danach werden Patientinnen immer wieder gefragt, wann die letzte gynäkologische Untersuchung/Behandlung, die Operation oder die letzte medikamentöse Therapie stattgefunden hat.

Falls bei Ihnen Eierstockkrebs festgestellt wurde, empfehlen wir Ihnen, eine chronologische Liste aller Untersuchungen und Therapien zu führen. Notieren Sie das Datum, die Art der Untersuchung/Behandlung sowie den Arzt oder das Krankenhaus, in dem Sie untersucht oder behandelt wurden.

Zusätzlich zu dieser Liste legen Sie am besten einen Ordner an, in dem Sie Arztbriefe, Laborergebnisse und Befundberichte abheften. Als Patientin haben Sie das Recht, Ihre Patientenakte einzusehen, und Sie können Ihre Ärzte bitten, Kopien der Arztbriefe und Untersuchungsberichte für Sie anfertigen zu lassen. Halten Sie Ihre persönliche Patientenakte auf dem Laufenden, denn es kann sehr mühsam sein, im Nachhinein Termine und Untersuchungsergebnisse zusammenzutragen.

Den Überblick behalten und souverän mitentscheiden

Eine solche „Buchführung“ mit Liste und Ordner hat verschiedene Vorteile:

Wenn die Ersttherapie abgeschlossen ist, können Sie Ihre Liste auch für die Nachsorgetermine weiterhin nutzen.

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Quellen: