„Für mich war es sehr
hilfreich, dass
mein Umfeld mich getragen hatund mich so angenommen
hat wie ich mich fühlte und
ohne Haare aussah.“
Gesina, 57,
Diagnose Eierstockkrebs Oktober 2016,
Schleswig-Holstein

Meist Operation plus Chemotherapie

Wie wird Eierstockkrebs behandelt?

Eine Operation ist bei Eierstockkrebs die erste und wichtigste Therapiemaßnahme. Sie verfolgt drei Ziele:

  1. Sicherung der Diagnose (eine Gewebeprobe wird während der Operation entnommen und i. d. R. nach der Schnellschnitt-Methode unter dem Mikroskop untersucht, um herauszufinden, ob es sich tatsächlich um einen bösartigen Tumor handelt und welcher Tumortyp vorliegt)
  2. Feststellung, wo genau sich der Tumor befindet und wie weit er sich ausgebreitet hat
  3. Möglichst vollständige Entfernung des Tumors

Anschließend erfolgt bei den meisten Patientinnen i. d. R. eine Chemotherapie, um eventuell im Körper verbliebene Krebszellen zu zerstören. Nur wenn sich der Tumor in einem ganz frühen Stadium befindet, kann manchmal auf eine Chemotherapie verzichtet werden.

Wenn der Tumor nach der Erstbehandlung wiederkehrt, stehen weitere Therapieoptionen zur Verfügung.

Eine Strahlentherapie kommt bei Eierstockkrebs nur sehr selten zum Einsatz.

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Quellen: