BRCA-TEST
„Auf jeden Fall machen,
ich habe das BRCA1
Genmutation und das hilft mir weiterhin positiv zu denken, da es für mich weiterhin
gute Medikamente gibt!“
Manuela, 46,
Diagnose Eierstockkrebs Februar 2016,
Schleswig-Holstein

Erhaltungstherapie mit zielgerichtetem Wirkstoff

Wann werden PARP-Inhibitoren eingesetzt?

Unter PARP-Inhibitoren versteht man eine relativ neue Gruppe von Wirkstoffen, die zur Behandlung von Eierstockkrebs eingesetzt werden. PARP-Inhibitoren wie z. B. der Wirkstoff Olaparib hemmen das Enzym PARP, das an der Reparatur der DNA beteiligt ist. DNA-Moleküle sind Träger der Erbsubstanz und enthalten alle Informationen über die Funktionsweise unseres Körpers.

PARP-Inhibitoren können die Rückkehr der Krebserkrankung hinauszögern

PARP-Inhibitoren werden erwachsenen Frauen verschrieben, die an einem Eierstockkrebs-Rezidiv erkrankt sind. Der Tumor muss bestimmte Eigenschaften aufweisen (z.B. beim PARP-Inhibitor Olaparib Filmtabletten: "high-grade epitheliales Ovarialkarzinom") und er muss zuvor teilweise oder vollständig auf eine Platin-basierte Chemotherapie angesprochen haben, also Platin-sensitiv sein.

PARP-Inhibitoren können in Tabletten- oder Kapselform zum Einnehmen verordnet werden. Es handelt sich um eine Mono- und Erhaltungstherapie. Dies bedeutet, dass sie nach der Chemotherapie verschrieben wird, um die erneute Rückkehr der Krebserkrankung zu verzögern.

Es hat sich gezeigt, dass PARP-Inhibitoren bei Frauen mit einer Mutation in einem BRCA-Gen besonders wirksam sind. Das ist einer der Gründe, aus dem ein BRCA-Test durchgeführt wird. Näheres dazu finden Sie hier.

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Quellen: