„Nach 5 Jahren
mit der Erkrankung
und einem Rezidiv bin ich heute zufrieden, dass es mir mit einigen
Einschränkungen gut geht und
ich ich mit viel Lebensqualität nach vorne
schaue.“
Edith, 71,
Diagnose Eierstockkrebs März 2013,
Schleswig-Holstein

Keimbahnmutationen können weitervererbt werden

Keimbahnmutationen und somatische Mutationen – wie unterscheiden sie sich?

Lebewesen entstehen durch Zellteilung, beginnend mit der Teilung einer einzelnen Zelle – der befruchteten Eizelle. Falls zu diesem Zeitpunkt bereits Genveränderungen vorliegen, spricht man von Keimbahnmutationen. Während der Entwicklung des menschlichen Organismus werden Keimbahnmutationen von einer Zelle an die nächste weitergegeben, so dass sie schließlich in allen Körperzellen enthalten sind. Diese Mutationen können mit Blut nachgewiesen und in Familien weitervererbt werden.

Demgegenüber gibt es Mutationen, die erst im Lauf des Lebens in einzelnen Zellen entstehen. Man nennt sie somatische Mutationen. Diese befinden sich nicht in allen Körperzellen, sondern nur in der betreffenden Zelle und allen durch Teilung aus dieser Ursprungszelle hervorgegangenen Zellen, wie z. B. im Tumorgewebe. Somatische Mutationen werden nicht an die Nachkommen weitervererbt.

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Quellen: